IHR AUDIOEXPERT

Damit auch Sie wieder Freude an Ihrer Musik haben.

Lernen Sie alles über AudioExpert kennen. Funktionen und Features. Natürlich stehen Ihnen zahlreiche Videotutorials sowie Screenshots zur Verfügung.

Noch nie hat Aufräumen so viel Spaß gemacht!

AudioExpert

AudioExpert ist ein Tool zum  Aufräumen, Sortieren, Ordnen, Strukturieren, Organisieren, Zusammenführen bzw. Vereinigen und Verwalten von Musiksammlungen. Unterstützt werden die Formate MP3, MP4, M4A, WMA, OGG, OPUS, FLAC, AIFF, MPC, WAV und AAC.

AudioExpert stellt eine große Anzahl von Funktionen bereit, mit deren Hilfe Sie Ihre Musiksammlung verwalten, organisieren und aufräumen können. Die wichtigsten Werkzeuge sind hier kurz vorgestellt.

Eine Video-Einführung können Sie auf youtube anschauen!


Die kostenlose FREE-Edition verwaltet bis zu 5.000 Titel, die Musikerkennung ist nur beschränkt nutzbar.
Die kostenpflichtige Vollversion ohne Einschränkungen kann man hier kaufen.

Systemvoraussetzungen

Für einen flüssiges Arbeiten mit AudioExpert empfehlen wir folgende Mindestausttattung:

  • Windows 10 (32/64 Bit), Windows 8 (32/64 Bit),  Windows 7 (32/64 Bit), Windows Vista oder Windows XP
  • Computer mit Intel- oder kompatiblem 1-GHz- oder schnellerem Prozessor. Empfohlen bei größeren Sammlungen: Min. 2 GHz, DualCore oder besser
  • mindestens 200 MB freien Festplattenspeicherplatz (reicht für ca. 100.000 Titel)
  • mindestens 100 MB freien Arbeitsspeicher. Empfohlen bei größeren Sammlungen: Min. 500 MB freien Arbeitsspeicher
  • Grafikkarte mit 16 Mio. Farben oder mehr
  • Soundkarte
  • InternetExplorer 4.01 SP2 oder höher

Funktionen + Features

Hauptfunktionen

AudioExpert kann verteilte Teilsammlungen zusammenführen und in einer strukturierten Hierarchie ablegen. Eine umfangreiche Werkzeugsammlung unterstützt Sie hierbei.

Sie haben zwei oder mehrere umfangreiche Sammlungen (bzw. Archive) mit Audiodateien? Sie wissen genau, dass sie mehrere Titel doppelt und dreifach haben? Sie haben aber keine Zeit und/oder keine Lust, die verschiedenen Archive manuell abzugleichen und in eine gemeinsame Sammlung zu vereinigen? Herkömmliche Abgleichprogramme haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht?

Hier ist die Lösung! AudioExpert kann den Abgleich übernehmen und Ihre Archive zusammenführen. Dabei werden nur die Titel übernommen, die noch nicht in der eigenen (Haupt-) Sammlung vorhanden sind bzw. die eine bessere Qualität haben (falls Sie das wünschen). Durch die vielfältigen Optionen, Protokolle und Nachbearbeitungsmöglichkeiten bleiben Sie stets Herr der Lage!

AudioExpert erkennt Dubletten anhand unterschiedlicher Kriterien und sortiert die qualitiativ schlechteren Titel aus.

Die Erkennung erfolgt über die erkannten Informationen aus ID-Tags und Dateinamen, wahlweiseauch über die MD5 Hashsumme des reinen Audiostreams (im Unterschied zu vielen anderen Checksummen-basierten Tools, welche die gesamte Datei betrachten) oder auch über den musikalischen Fingerabdruck.

AudioExpert entscheidet anhand der Bitrate, des Stereomodes, der Länge des Titels und der Samplingrate, welche der Dubletten übernommen wird und welche verworfen werden kann. In der Vorschau können Sie dies überprüfen und ggf. korrigieren.

AudioExpert findet qualitativ schlechte Lieder, die z.B. nachtäglich mit höherer Bitrate neu codiert wurden

Durch einen Analyselauf kann AudioExpert solche Dateien kennzeichnen, die allem Anschein nach eine schlechtere Qualität haben als die Datei-Eigenschaften ausweisen. Diese Dateien können Sie manuell überprüfen und sich z.B. das Frequenzspektrum anzeigen lassen

Darüber hinaus kann AudioExpert beim Import zusätzlich diese Daten auswerten und eine Dublette nur dann übernehmen, wenn die Qualität nach dieser Analyse wirklich besser ist

Sie können einzelne Lieder, Alben oder ganzen Interpreten zu anderen Interpreten/Alben per Drag & Drop oder Kontext-Menü verschieben

Dabei merkt sich das Programm, wenn eine Zuordnung korrigiert wurde. Beim nächsten Import einer ähnlichen Datei würde sie automatisch im richtigen Ordner landen.
Zudem werden die Tags der Musikdatei und die Dateinamen angepasst (!). Playlisten, welche diese Titel beinhalten, werden ebenfalls aktualisiert (!!).

Alternativ ist dieselbe Funktionalität über das Kontextmenü (rechte-Maus-Taste) erreichbar. Viele Aktionen merkt sich AudioExpert, sodass diese mit der F4-Taste erneut ausgeführt werden können.

AudioExpert kann Sampleralben erkennen und diese als Compilation erhalten.

Somit wird das „Zerpflücken“ von Sampler-Alben verhindert: Das Lied „U and Ur Hand“ von „P!nk“ bleibt im Sampler „Bravo Hits 55“ und wird nicht beim Interpreten „P!nk“ als eigenes Album mit nur einem Titel abgelegt. Natürlich bleibt der Titel zusätzlich im Album „I’m Not Dead“ von „P!nk“ erhalten.
Bei Bedarf ist diese Funktion abschaltbar, Sampler können auch sehr schnell aufgelöst werden.

Auch bei Musiksammlung jenseits der 100.000 Titel können Sie gut mit AudioExpert arbeiten.

Der Import einer Testsammlung mit etwa 150.000 Titeln dauert knapp 2 Stunden (interne SATA Festplatte, keine Berechnung von Prüfsummen oder Fingerprints)
Der Übernahmelauf mit Kopieren aller 150.000 Titel von einer eSATA Festplatte auf eine andere internen SATA Festplatte benötigte knapp 6 Stunden. Benötigt wurden 500 MB RAM.
Bei einer Datenbank mit 50.000 Titeln und weniger sind die Antwortzeiten stets sehr schnell. Ab etwa 100.000 Titeln muss man bei manchen Operationen kurz warten.

Die folgenden Zeitangaben beziehen sich auf die Testsammlung mit 150.000 Titeln auf einem Intel® Core™2Duo mit 3GHz

  • Suchen nach Interpreten, die „Abba“ enthalten: Ca. 2 Sekunden (Quickfilter) bzw. 0.2 Sekunden (Suchfenster) bei ca. 1.000 Treffern.
  • Suchen nach Titeln, die „more“ enthalten: Ca. 3 Sekunde (Quickfilter) bzw. 0.5 Sekunden (Suchfenster) bei ca. 1.000 Trefferen
  • Suchen nach allen Titeln, deren Jahr zwischen 1980 und 1985 liegt und die das genre „rock“ enthalten: Ca. 3 Sekunden (Quickfilter) bzw. 0.2 Sekunden (Suchfenster) bei ca. 1.000 Treffern

Das Aktualisieren der Baumansicht dauert u.U. um die 5 Sekunden. (Auf einem i7 deutlich schneller)

Tipp: Wenn man bei größeren Sammlungen „in einem Rutsch“ mehrere Operationen nacheinander durchführt, kann man auf das automatische Aktualisieren der Ansicht verzichten. Das erhöht den Arbeitsfluss erheblich. Das automatische aktualisieren ist in den Einstellungen abschaltbar; ein manuelles Aktualisieren über F5 jederzeit möglich.

Für die Recherche wird bei so großen Sammlungen die detaillierte Suche (Menü „Suchen / In Datenbank suchen“) empfohlen. Das aktualisieren der Baumansicht beim Quickfilter (Strg+F) ist vergleichsweise langsam.

Damit Ihre Playlisten auch nach dem Aufräumen noch funktionieren, kann AudioExpert diese anpassen.

Bevor AudioExpert beim Übernahmelauf Ihre Musikdateien umbenennt oder verschiebt, werden die hiervon betroffenen Playlisten (m3u oder pls Format) aktualisiert. Anhand des ursprünglichen Dateinamens kann AudioExpert ermitteln, wie diese Datei zukünftig heissen wird und so die Zuordnung vornehmen.
Das bedeutet aber auch, dass Playlisten nicht repariert werden können, wenn sie Referenzen auf nicht-vorhandene Titel enthalten.

Alle Aktionen innerhalb von AudioExpert werden zunächst nur auf Datenbankebene durchgeführt, Ihre Musikdateien werden erst beim Übernahmelauf verändert.

Während des Bearbeitens werden keine Dateien kopiert, verschoben, umbenannt, verändert oder gelöscht. Es wird immer erst eine Vorschau angezeigt, in welcher man Änderungen vornehmen kann. So erkennt man schnell, welche Dateien geändert wurden, neu hinzukommen oder gelöscht wurden. Im Falle eines Falles kann über die UNDO-Funktion der letzte Schritt rückgängig gemacht werden.

Wenn man mit der Vorschau zufrieden ist, können die Änderungen bestätigt werden und erst dann werden die Dateien kopiert und verändert. Oder aber man entscheidet sich, alles zu verwerfen – dann bleibt auch alles so, wie es war.

Wenn Sie gerne Teile Ihrer Sammlung z.B. in Ihrem KFZ hören möchten, können Sie ganz einfach diese Titel zunächst in Ihrer Sammlung markieren (zu einer sog. Bibliothek hinzufügen) und dann mit dem externen Speichermedium (z.B. auch eine SDHC-Karte) synchronisieren.
Sie können mehrere Teilsammlungen definieren, AudioExpert merkt sich jeweils die markierten Titel und kann nur die Änderungen auf den Stick kopieren. Die flexiblen Such- und Sortiermöglichkeiten von AudioExpert unterstützen Sie hierbei.
Sie können in diesem Schritt auch das Format der Musikdatei ändern (transcodieren), falls Ihre Sammlung Titel z.B. im FLAC oder OGG Format enthält, welches der Player nicht unterstützt

AudioExpert kann ausgewählte Titel auf eine CD (DVD und Blu-ray auch möglich) brennen. Falls Sie eine Daten-CD erstellen, um die Titel z.B. über ein MP3-fähiges Autoradio abzuspielen, können bei Bedarf die Musikdateien zuvor in das MP3-Format konvertiert werden. Sehr praktisch, wenn Ihre Sammlung Titel in einem anderen Format enthält.

Falls Ihr Handy als MTP-Gerät von Windows erkannt wird (z.B. Android-Handies), können Musikdateien über die vielen Export-Funktionen direkt auf dieses Gerät kopiert werden. Optional kann auch hier das Format der Audiodateien angepasst (transcodiert) werden.
Das geht z.B. per „Rechte-Maus-Taste > Markierte Dateien exportieren“, beim Synchronisieren von Bibliotheken oder beim Exportieren von Playlisten.

Integration von externen Programmen

Sie können ihre iTunes Mediathek in AudioExpert importieren, dort bearbeiten und zurück nach iTunes exportieren.

AudioExpert wird auf Wunsch die nicht mehr vorhandenen Titel aus der iTunes Mediathek entfernen, die Änderungen an den Dateinamen nachziehen und auch geänderte Tags für Interpret, Album, Titel etc. anpassen. Der Export-Dialog bietet detaillierte Einstellungsmöglichkeiten, sodass Sie die volle Kontrolle behalten. Auf Wunsch kann AudioExpert auch die Playlisten in iTunes aktualisieren, sodass diese auch nach dem Umbenennen von Dateinamen noch funktionieren.

Auch völlig unvertaggte Dateien können mit AudioExpert über die integrierte Musikerkennung erkannt und vertaggt werden.

AudioExpert verwendet die Musikerkennung via AcoustID (http://acoustid.org).

Scrobbeln Sie die abgespielten Lieder nach last.fm

Sie können die Wiedergabelautstärke Ihre Titel per ReplayGain oder MP3Gain normalisierern.

Durch eine Integration von MP3Gain und ReplayGain können Sie die Lautstärke einzelner Titel, ganzer Alben, Interpreten oder Unterordner auf eine einheitliche Lautstärke normalisieren. Dies geschieht ohne Qualitätsverlust, da die Musikdateien nicht neu codiert werden müssen.

ReplayGain wird nicht von allen Playern unterstützt, verändert aber tatsächlich nur wenige Tags der Musikdateien. MP3Gain funktioniert bei allen gängigen Playern, nimmt jedoch umfangreiche Änderungen an den Musikdateien vor.

AudioExpert kann CDs importieren und und per LAME Encoder in das MP3-Format wandeln

Experten können überdies hinaus jeden anderen Encoder einbinden, der Kommandozeilenparameter (wie LAME.exe) unterstützt (z.B. FLAC oder OGG).

AudioExpert kann Albencover bei last.fm, Google oder Amazon suchen.

Bei einem automatischen Lauf können so für alle vorhandenen Alben Ihrer Musik-Sammlung im Internet (Amazon, last.fm oder Google) nach Covern gesucht werden, bei Bedarf kann dies auch manuell erfolgen.

AudioExpert kann Liedtexte bei LyricWiki suchen.

Sie können die Suche für einzelne Titel manuell starten oder auch für größere Teilmengen automatisiert laufen lassen.

AudioExpert kann bei last.fm nach dem Genre und dem Erscheinungsjahr suchen.

Für die wichtigsten Tags gibt es eine elegante Editiermöglichkeit mit Massenänderungsfunktion. Eine MusicBrainz-Anfrage kann hierbei unterstützen.

Der Inline-Editor erlaubt das direkte Editieren er wichtigsten Tags in der tabellarischen Listenansicht. Falls mehrere Titel markiert sind, können diese auch gleichzeitig geändert werden. Auf Alben-Ebene erlaubt AudioExpert einen Abgleich mit MusicBrainz. So können Sie die Schreibweisen korrigieren oder auch Titel, die falsch vertaggt wurden, korrekt benennen lassen.

Aufräumtools

AudioExpert kann für Sie alle Bezeichnungen in Kleinbuchstaben wandeln, nur das erste Zeichen groß, Title Case usw.

In einer Vorschau wird zunächst angezeigt, wie sich die Änderung auswirken. Danach werden die markierten Titel in der Datenbank umbenannt. Erst beim Übernahmelauf werden die Änderungen tatsächlich auf Dateiebene angewendet.

AudioExpert kann Texte einer fremden Codepage nach Unicode konvertieren.

Falls Musikdateien im ANSI-Format in einer fremden Codepage codiert wurden, werden möglicherweise Sonderzeichen falsch dargestellt. Legen Sie einfach die Quellsprache fest und AudioExpert wird Ihnen eine Vorschau auf die konvertierten Texte anzeigen.

Falls UTF8-codierte Texte in einem falschen Encoding gespeichert wurden, können Sie eine Konvertiertung in ein lesbares Format durchführen.

Wenn gewünscht, kann AudioExpert Kommentare und URLs aus den gängigen Tags entfernen.

Sie definieren das Namensschema und die Ordnerstruktur – AudioExpert sortiert die Titel immer nach diesem Muster ein.

Sie können nicht nur das Namensschema für die Musikdateien selbst frei definieren. Auch die Ordnerstruktur kann definiert werden. AudioExpert erlaubt pro Ordner die Definition einer eigenen Hierarchie: Album als Unterordner, Interpret als Unterordner, Ordner nach Anfangsbuchstabe gruppieren. Sie können auch ein völlig freies Schema definieren.

Sie können Untersammlungen definieren und mit Ihrem MP3-Player synchronisieren. Zusätzlich erlaubt AudioExpert das Umschalten zwischen verschiedenen Datenbanken.

Durch das Anlegen unterschiedlicher Datenbanken können Sie ganz bewusst Ihre Sammlung aufteilen, falls die Segmentierung in Ordner innerhalb einer Datenbank für Sie nicht praktikabel ist.

Untersammlungen stellen eine Teilmenge der Titel Ihrer Hauptsammlung dar. Diese können Sie Beispielsweise sehr elegant auf einen externen Player abgleichen (iPod wird nicht unterstützt). Bei der Synchronisation können Sie die Ablagestruktur auf dem Zieldatenträger an Ihre Bedürfnisse anpassen. Bei wiederholtem Abgleich wird nur das Delta übertragen. Das ausgeklügelte Konzept von AudioExpert macht das Verwalten von Untersammlungen zum Kinderspiel.

Recherche

Auch bei Datenbanken mit über 200.000 Titeln geht AudioExpert nicht in die Knie

Mit aktueller Hardware braucht man auch vor großen Sammlungen mit mehr als 200.000 Titeln keine Angst zu haben. Die Detailsuche, in der auch Suchbegriffe kombiniert werden können, liefert die Ergebnisse selbst bei diesen großen Datenmengen

Die folgenden Suchanfragen sind für AudioExpert ein Klacks (Die Zeiten beziehen sich auf eine Sammlung mit 250.000 Titeln und einem Intel® Core™2Duo mit 3GHz:

  • Zeige mir alle Titel aus den Jahren 1980-1985 mit mehr als 3 Sternen (< 3 Sekunden)
  • Zeige mir alle Titel deren Genre metal oder rock enthält und nach 2009 veröffentlicht wurden (< 3 Sekunden)
  • Zeige mir alle Titel die den Begriff „train“ enthalten und aus dem Jahr 1980 oder 1985 stammen (<1 Sekunde)

AudioExpert versteht Reguläre Ausdrücke (PEARL-Syntax), welche Sie zur detaillierten Suche und Massenänderung heranziehen können.

Reguläre Ausdrücke sind sicherlich eher etwas für Experten. Dafür stellen sie ein sehr mächtiges Tool dar, um gezielte Massenänderungen von Daten durchführen zu können.
Im Internet finden Sie zahlreiche Tutorials und Beispiele, wie Reguläre Ausrücke funktionieren.

AudioExpert kann gezielt nach Titeln mit Wiedergabefehlern (Aussetzer, Gluckern etc) suchen und anzeigen.

AudioExpert kann Ihre Sammlung nach Titeln durchsuchen, die deutliche Encodingfehler (Knackser, Gluckern, Aussetzer usw.) aufweisen. Diese Titel können gezielt gefiltert und die betroffenen Stellen schnell und einfach angehört werden. So können Sie sich ein Bild von der Schwere des Fehlers machen und die Datei ggf. aussortieren.

AudioExpert kann Ihre Sammlung mit der Internetdatenbank MusicBrainz abgleich und eine Volständigkeitsprüfung vornehmen

Somit kann geprüft werden: Sind die vorhandenen Alben vollständig oder fehlen noch Titel? Wenn ja, welche? Auch, wenn nur der Name des Albums bekannt ist, kann AudioExpert die fehlenden Titelinformationen aus dem Internet ergänzen. Voraussetzung für diese Funktionalität ist eine Online-Verbindung und ein Zugriff auf MusicBrainz, sowie reichlich Zeit, Bandbreite und ein entsprechendes Download-Kontingent (je nach Größe des Archivs).

AudioExpert bietet eine Suchfunktion auf der MusicBrainz Datenbank

Wenn Sie einfach mal überprüfen möchten, welche Alben und Titel für einen Interpret bei MusicBrainz dokumentiert sind, können Sie viele Anfragen direkt aus der integrierten Suchmaske starten

Falls Sie die Schreibweise eines Interpreten nicht genau wissen, können Sie über die phonetische Suche dennoch fündig werden.

Wie genau schreibt sich der Interpret? Mit y oder i? Mit f oder ph? Kein Problem! Die phonetische Suche findet die passenden Interpreten, Alben oder Titel auch bei solchen Unklarheiten.
Die phonetische Suche unterstützt jedoch keine Sonderzeichen. Sie ist optimiert für die deutsche und englische Sprache.

Weitere Funktionen

Der Inhalt von Playlisten kann unter Umbenennen der Dateinamen als flache Liste in ein Unterverzeichnis Ihrer Wahl exportiert werden.

Falls z.B. Ihr MP3-Player keine Playlisten unterstützt, kann AudioExpert Playlisten im m3u oder pls-Format sortiert unter Umbenennung des Dateinamens herausschreiben, sodass die Wiedergabereihenfolge im Dateinamen enthalten ist.

Die Erkennung von Interpret, Album oder Titel ist fehlertolerant und korrigiert Vertipper selbständig (abschaltbar)

So erkennt AudioExpert z.B., dass „Marilyn Manson“ und „Marylin Manson“ ein und derselbe Interpret sind. Die Erkennung ist leider nicht 100%ig und macht auch Fehler, die aber sehr einfach korrigiert werden können. Einmal korrigiert, weiss das Programm Bescheid und macht diesen Fehler nicht noch einmal.

Sie können in AudioExpert Unterordner anlegen und so Ihre Sammlung weiter strukturieren.

Hörbücher, Klassiksammlung, Comedy – Das alles soll nicht zusammengewürfelt werden. Hierbei Unterstützt AudioExpert, indem mehrere Unterordner angelegt werden können. Per Drag&Drop oder das Kontext-Menü können die importierten Alben sehr schnell einsortiert werden.

Sie können einzelnen Titel benutzerdefinierte Schlagworte zuweisen, um noch detaillierter Suchen zu können.

Sie können alle Titel mit frei definierbaren Schlagworten versehen. Der Import-Wizard bietet die Möglichkeit, gleich beim Import die importierten Titel mit einem Schlagwort zu versehen. So können Sie immer die Titel eines Importlaufs wieder finden, auch wenn der Titel gar nicht importiert wurde, da er bereits in der Sammlung vorhanden war.

Interessant ist dieses Feature z.B., wenn Sie die Charts eines Monats importieren und beim Import ein Tag z.B. „Charts_2011_05“ vergeben: Die Titel werden vermutlich nicht wirklich importiert, da diese bereits existieren. Aber Über die Suche per Schlagwort können Sie die Titel aber dennoch wiederfinden.

Neben den Musikdateien kann AudioExpert auch zugehörige Metadaten (z.B. Albencover oder Playlisten) mit verwalten.

Ihre Metadaten (Bilder, Videos, Texte, …) bleiben- wenn Sie das möchten – erhalten und werden nach Zuordnung zu einem Album oder einem Interpreten vom System auch beim Umbenennen oder verschieben berücksichtigt.

AudioExpert kann versuchen, fehlende Tags aus dem Dateinamen zu extrahieren.

Beim Import wird AudioExpert bei unvertaggten Dateien versuchen, die fehlenden Informationen aus dem Dateinamen zu extrahieren. Das ist deutlich schneller als eine Anfrage beim Musikerkennungsserver und liefert in vielen Fällen bereits gute Ergebnisse.

Die Erkennung ist darauf angewiesen, dass die erforderlichen Informationen im Dateinamen und -Pfad enthalten sind. Leider ist hier keine 100%ige Erkennung möglich.
Diese Titel werden daher in den Ordner „Nicht vertaggt“ importiert. Dort können Sie die Ergebnisse überprüfen, ggf. anpassen und die Titel danach an die richtige Stelle verschieben.

Auch nachträglich kann über das Menü „Bearbeiten > ID-Tags > Tags aus Dateinamen übernehmen“ auf diese Informationen zurückgegriffen werden. Eine Vorschaufunktion unterstützt hierbei.

AudioExpert

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Erfahre mehr über diesen Aspekt der Datenschutzeinstellungen auf dieser Seite: Datenschutzerklärung

Videos anzeigen

Alternativ kannst du auch diesen Link benutzen, der dich direkt zum Video auf die Website des Videoanbieters bringt: https://www.youtube.com/watch?v=GNyPgXNshWU&t=4s

Tipps und Tricks

Handbuch

FAXN Graf-X hat freundlicherweise die Hilfe-Datei in ein Handbuch konvertiert – an dieser Stelle nochmals vielen Dank!

Für alle, die gerne etwas „in der Hand“ haben möchten und sich nicht scheuen, knapp 240 Seiten auszudrucken, können das Handbuch (nur auf Deutsch) herunterladen.

Handbuch herunterladen

Musikverwaltung verlustfrei (lossless)

MP3 ist das Format der Audiokomprimierung, bereits seit vielen Jahren. Man darf aber nicht vergessen: Selbst in der höchsten Qualitätsstufe ist dieses Format immer noch verlustbehaftet! Auch wenn man das als Laie nicht immer direkt wahrnimmt.

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine ersten MP3s von vor einigen Jahren. „Klingt doch toll“, dachte ich. „Belegen nur ca. 3 MB Plattenplatz pro Lied!“ Und munter fing ich an, meine CDs mit 128 kbps zu rippen…

Ja. <ironie> Super! </ironie>  
Heute denke ich nur: Wie konnte man sich das nur anhören?!

„Damals“ waren Festplatten teuer. Und ich hatte relativ einfache PC-Lautsprecher, die vielleicht eine Bandbreite von 10 KHz abdeckten. Und selbst meine Kopfhörer waren bestenfalls Mittelklasse…

Aber wehe, man kauft man sich ein paar Hi-Fi-Boxen oder Kopfhörer der gehobenen Klasse! Schon fällt vom Glauben ab, wie schlecht (ich will das „Sch“-Wort nicht nennen) 128 kbps codierten MP3s von „damals“ mit diesem Equipment klingen.

Da will man gar nicht daran denken, wie es womöglich mit den 256 kbps MP3s von heute in ein paar Jahren aussieht… Was spricht also dagegen, die Musikdateien in einem verlustfreien Format zu speichern?

 

Speicherplatz

Verlustfrei komprimierte Audiodateien sind erheblich größer als z.B. MP3-komprimierte Dateien. Da geht es – je nach Komprimierungsqualität – mindestens um Faktor 2 (teilweise auch Faktor 10).

Speicherplatz ist aber derzeit billig wie nie zu vor. Eine 4 Terabyte Festplatte bekommt man aktuell (Anfang 2014) für  etwas mehr als 100 Euro. Warum also nicht die komplette Sammlung in einem verlustfreien Format verwalten, um zukünftigen Entwicklungen gewachsen zu sein?

Schnell denkt man hier an den MP3-Player für unterwegs, das Handy, das Autoradio oder den USB-Stick für die Party. Hier ist Speicherplatz noch (relativ) kostbar, zudem können viele Player nicht alle Formate abspielen, insbesondere nicht verlustfreie Formate wie z.B. FLAC. Und wer will schon alle Titel in verschiedenen Qualitätsstufen vorhalten?

Zum Glück gibt es AudioExpert, denn damit ist das kein Problem!

 

Verlustfreie Verwaltung mit AudioExpert 10.1

Mit AudioExpert kann man Titel problemlos in einem verlustfreien Format verwalten. Auf Knopfdruck können die Lieder beim Exportieren auf ein anderes Medium (MP3-Player, Handy, USB-Stick, CD) in ein anderes Format transcodiert werden.

Transkodierung ist das Umwandeln einer Audiodatei in ein anderes Audioformat. Hierbei kann man die Qualität und das Komprimierungsverfahren nahezu frei wählen.

Zwar kostet dieser Transcodierungsprozess selbst bei der Leistungsfähigkeit der modernen Prozessoren etwas Zeit – Aber mal im Ernst: Wenn man bequem die Titel zunächst vorselektieren, probehören und anordnen kann, warum dann nicht wenige Sekunden zusätzlich investieren, bis die Lieder kopiert sind. Inzwischen kann man doch schon etwas anderes tun, denn AudioExpert macht das schon!

Bibliotheken erstellen und synchronisieren

Ein sehr mächtiges Werkzeug von AudioExpert ist die Verwaltung von Bibliotheken.

Bibliotheken stellen eine „Untermenge“ der eigenen Sammlung dar.

Per Kontextmenü können bequem Titel einer Bibliothek hinzugefügt (oder entfernt) werden.

Mehrere Darstellungsoptionen unterstützen bei der Verwaltung. Über das Menü „Bibliothek > Hervorheben“ kann man die Titel der Untersammlung fett darstellen und mit einem grünen Haken markieren:

So erkennt man nicht nur sofort, welche Titel schon in der Bibliothek sind, sondern man kann auch schnell weitere Titel hinzufügen. Über die Wiederholtaste „F4“ ist das mit einem Tastendruck möglich.

In der Statusleiste wird die aktuelle Anzahl von Titeln in der Bibliothek inkl. Spieldauer und Dateigröße angezeigt:

Tipp: Bei sehr großen Sammlungen kann die Berechnung dieser Werte etwas Zeit kosten. Daher ist das automatische Berechnen in den Einstellungen (Menü „Extras > Einstellungen“, Reiter „Allgemein“, Option: „Größer der hervorgehobenen Bibliothek immer aktualisieren“) deaktivierbar. Durch Drücken von Strg+Leertaste ist das manuelle Aktualisieren jederzeit möglich.

Über das Menü „Bibliothek > Anzeigen“ werden nur die Titel angezeigt, die in dieser Bibliothek enthalten sind, alle anderen werden ausgeblendet. Hier ist dann lediglich das Entfernen von Titeln möglich.

Bei Bibliotheken merkt sich AudioExpert, welches Lied bereits kopiert wurde. In einem späteren Synchronisationsvorgang werden nur die Dateien tatsächlich kopiert (und ggf. transcodiert), die neu hinzugekommen sind oder geändert wurden. Der Zeitverlust wird somit extrem minimiert.

Wie beim manuellen Exportieren kann hier auch (auf dem Reiter „Weiteren Einstellungen“) ein abweichender Format-String angegeben werden. Auch das Transcodieren ist auf der dritten Seite konfigurierbar.

Schattenkopie der gesamten Sammlung erstellen

Mit Hilfe der Bibliotheken kann man sehr bequem eine „Schattensammlung“ in einem anderen Format verwalten

Hierzu markiert man den obersten Knoten („Meine Musik“) und fügt so alle Titel einer Bibliothek hinzu (Rechte-Maus-Taste > Hinzufügen zu Bibliothek“). Kommen neue Titel in die Sammlung, muss man diesen Vorgang einfach wiederholen (ein wiederholtes Hinzufügen eines Titels zu einer Bibliothek ändert nichts). Selbst bei über 50.000 Titeln geht das sehr schnell (ca. 5 Sekunden).

Diese Bibliothek kann man dann auf ein zweites Laufwerk synchronisieren und Änderungen jederzeit durch ein erneutes Synchronisieren nachziehen. Da nur die neuen Titel kopiert werden, geht das ab dem zweiten Durchlauf sehr schnell. Etwas Zeit muss man jedoch einplanen, da AudioExpert immer zunächst das Ziellaufwerk scannt, ob denn auch noch alle Titel da sind, wo sie sein sollten.

Beim Synchronisieren kann man die Musikdateien „on the fly“ in ein anderes Fornmat transcodieren lassen.

Titel, die aus der Bibliothek entfernt wurden, werden übrigens beim Synchronisieren standardmäßig auch aus der Kopie entfernt.

CDs oder DVDs brennen

AudioExpert bietet die Möglichkeit, Audio- oder Daten-CDs zu brennen. Viele Autoradios unterstützen Daten-CDs mit MP3s als Musikdateien.

Zunächst kann man die gewünschten Titel einfach einer CD-Compilation hinzufügen, z.B. ganz elegant per Drag&Drop.

Beim Brennvorgang kann man (nur im Falle einer Daten-CD, bei Audio-CDs macht das natürlich keinen Sinn!) angeben, ob die Titel zuvor transcodiert werden sollen.

Die Titelnummer wird hierbei übrigens automatisch angepasst, als ob die CD tatsächlich eine Compilation der gewählten Titel wäre. Daher kann hier auch %track#% als Formatbezeichner gewählt werden. %Sequence% geht natürlich auch.

Gefälschte Bitraten enttarnen

Wie man qualitativ schlechte Audiodateien unabhängig von der angegebenen Bitrate aufspürt
Für ganz eilige: http://fakinthefunk.net

Einleitung und Motivation

Wenn man ein Lied mit 320 kbit/s von der CD in das MP3-Format rippt, dann wird die MP3-Datei nicht nur deutlich größer als wenn man nur mit 128 kbit/s codiert – sondern sie klingt auch wesentlich besser.

Also sind 320 kbit/s ein Grant für maximalen Audiogenuss? Prinzipiell schon, wenn die Quelle denn tatsächlich eine CD oder ein ähnlich hochwertiges Medium war.

Leider verbietet es einem niemand, eine 128 kbit/s MP3-Datei noch einmal mit höherer Bitrate zu codieren. Das ist natürlich gemein, denn die Datei-Eigenschaften zeigen dann zwar 320 kbit/s an – die Qualität ist jedoch mitnichten besser geworden. Im Gegenteil: Die Qualität leidet eher unter einer erneuten Codierung, da eine Kompression in das MP3-Format nicht verlustfrei ist. Die bei der Komprimierung auf 128 kbit/s verloren gegangenen Informationen lassen sich nicht wieder rekonstruieren! Es ist sogar noch schlimmer, denn beim erneuten Komprimieren gehen nochmals Daten verloren…

Es soll Leute geben, die z.B. über ***tube ein Lied herunterladen (nach dem Motto: „Kling doch gar nicht so schlecht!“), dann feststellen, dass es ja nur 32 kbit/s sind und sich erhoffen, durch neues Komprimieren auf 320 kbit/s ein besseres Klangbild zu erhalten.

Aber nicht nur das Recodieren stellt eine Falle dar. Selbst bei gekauften Audiodateien, die mit 320 kbit/s ausgeliefert werden, kann man sich seiner Sache nicht sicher sein. Ich selbst habe schon von namhaften Anbietern Musikdateien gekauft, auf denen zwar 320 kbit/s drauf stand – drin waren aber nur 192 kbit/s…

Lösungsansatz

Wie kommt man solchen „Blendern“ nun auf die Schliche?

Im einfachsten Fall hört man sich die Datei mit gutem Equipment an. Der Unterschied zwischen 128 kbit/s und 320 kbit/s ist selbst mit meinen wahrlich nicht guten Ohren deutlich zu hören. Aber bei mehreren hundert Liedern kostet das eine Unmenge an Zeit und Nerven.

Alternativ kann man sich auch das Frequenzspektrum anschauen. Denn je geringer die Bitrate, desto weniger werden die hohen Frequenzen abgebildet. Die Bandbreite einer 128 kbit/s MP3-Datei wird üblicherweise auf etwa 15  kHz begrenzt. Die 320 kbit/s Version hingegen geht deutlich über 20 kHz hinaus [1,2].

Zur Veranschaulichung die Spektralanalyse ein und derselben Audiodatei in drei Versionen: Einmal mit 320 kbit/s, dann mit 128 kbit/s und schlussendlich die 128 kbit/s Variante, die nachträglich nochmals mit 320 kbit/s codiert wurde.

320 kbit/s128 kbit/sgefälschte 320 kbit/s

Implementierung

Jetzt braucht man also nur noch ein Tool, das für alle Titel eine solche Spektralanalyse durchführt und die tatsächliche Bitrate ermittelt?

Ganz  so einfach ist es leider nicht, denn man kann aus dem Frequenzspektrum alleine die tatsächliche Bitrate nicht exakt ermitteln [2] – wohl aber die Maximalfrequenz (Begrenzung der Bandbreite). Über diesen Wert kann man dann zumindest grob abschätzen, was denn vermutlich die tatsächliche Bitrate gewesen sein könnte.

Genau hier setzt AudioExpert [3] an. Über einen Suchlauf (Menü „Suchen > Korrigierte Bitrate berechnen“) analysiert AudioExpert 45 Sekunden ab dem vorderen Viertel der Lieder und ermittelt (fehlertolerant) die maximale Frequenz. Danach die (großzügig) geschätzte Bitrate. Ist diese kleiner als der angegebene Wert, so sollte man sich diese Datei einmal genauer anschauen.
Wer nur schnell die Dateien analysieren mag und die vielen anderen Funktionen von AudioExpert nicht braucht, sollte sich das Tochterprojekt „Fakin‘ The Funk?“ anschauen! [4]

Über den Filter „Ansicht > Zeige nur Titel mit potenziell falscher Bitrate“ können diese Kandidaten explizit angezeigt werden. Per „Datei > Frequenzspektrum anzeigen“ (auch per rechte-Maus-Taste möglich) ist eine eingehende Analyse möglich. Es ist auch möglich, zwei Dateien zu markieren. Die Spektren werden dann untereinander dargestellt.

Hat sich AudioExpert geirrt, kann man den Fund über „Bearbeiten > Korrigierte Bitrate zurücksetzen“ aus der Trefferliste entfernen.

Beim Importieren von Musikdateien kann AudioExpert dieses Verfahren ebenfalls anwenden und so das Überschreiben einer vorhandenen Datei mit einer vermeintlich besseren Version verhindern. Hierbei werden die Maximalfrequenzen verglichen, nicht die Bitraten. Da beide Dateien mit demselben Algorithmus bewertet werden, ist der absolute Wert irrelevant.  Die Wahrscheinlichkeit eines Qualitätsverlusts sinkt hierdurch enorm.

Im Dialog „Extras > Dubletten des letzten Imports überprüfen“ kann man auf Knopfdruck die Frequenzspektren beider Dateien anzeigen lassen und die Entscheidung von AudioExpert bei Bedarf korrigieren.

Weblinks

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Mp3
[2] http://www.briandalessandro.com/about/publications/2009_ACM_MMSEC.pdf
[3] http://www.udse.de
[4] http://fakinthefunk.net

Dashboard ändern

Falls einem das Bild auf dem Startbildschirm nicht gefällt:
Ab Version 12.2 kann man das ganz einfach über die Einstellungen machen:

Einfach Menü „Extras > Einstellungen“ aufrufen und den Reiter „Startbildschirm“ (ziemlich weit unten) wählen.

Dort kann man ein jpg-Bild mit der Auflösung 528×347 Pixel auswählen. Alle anderen Auflösungen werden in dieses Format hineingequetscht, was u.U. sehr lustig aussieht. Über die Vorschaufunktion kann man sich angucken, wie es aussehen wird.

Selektierte Dateien exportieren (USB-Stick, MTP-Handy)

Für den „ad hoc“ Export von selektierten Titeln eignet sich der Menüpunkt „Musikdateien … in Verzeichnis exportieren“ (auch per Tastenkürzel Strg+E aufrufbar).

Hier kann man nicht nur andere Medien (Festplatten oder USB-Sticks) direkt versorgen, auch der Zugriff auf viele Handies (nur MTP-fähige Geräte. Apple-Produkte leider nicht – sorry) ist möglich. Hierbei ist der Transcodierungs-Prozess optional aktivierbar.

Die Titel können während es Kopierens gleichzeitig umbenannt werden. Denn während man in der Hauptsammlung vielleicht lieber ein langes Namensschema (z.B. Interpret – Album – Nummer – Titel) bevorzugt, so kann es auf dem USB-Stick sinnvoll sein, den Titel einfach nur „Nummer – Titel“ zu benennen. Deshalb ist hier die Angabe eines Format-Strings für die beiden Albentypen (Alben bzw. Compilations) möglich.

Seit Version 10 kann man im Format-String auch eine Verzeichnisstruktur angeben, sodass z.B. Unterordner nach Genre angelegt werden:

%genre%\%track%

Per Wiederholtaste „F4“ (siehe Statusleiste) ist das Wiederholen des letzten Vorgangs möglich, sodass auf diese Weise sehr schnell Titel kopiert werden können.

Reboot-Blocker

Automatischen Neustart nach Installation von Updates wirklich verhindern (ab Anniversary Update).

Windows 10 hat eine sehr unangenehme Eigenschaft: Irgendwann will es einen Neustart durchführen und tut dies völlig rücksichtslos.

Mehr Informationen zum Reboot-Blocker

Playlisten exportieren

Falls es beim Abspielen auf die Reihenfolge ankommt (oder die Titel gar nicht in der AudioExpert Datenbank eingetragen sind) und diese Reihenfolge auch beim Exportieren erhalten bleiben soll, können auch ganze Playlisten exportiert werden.

Hierzu ruft man das Menü „Playlisten > Playliste exportieren“ auf, wählt die Playliste aus und stellt die Optionen ein.

AudioExpert merkt sich hier (im Gegensatz zu den Bibliotheken) allerdings nicht, welche Dateien bereits früher einmal exportiert wurden. D.h.: Es werden immer alle Titel kopiert und ggf. transcodiert – dafür jedoch stets in der vorgegebenen Reihenfolge.

Es empfiehlt sich, im Format-String als erstes den Platzhalter %sequence% anzugeben, damit die Titel fortlaufend nummeriert werden.

Evtl. kann es sinnvoll sein, das Zielverzeichnis vor dem Export zu leeren, damit nicht später doppelte Titel aus einem früheren Export vorhanden sind.

Defekte Musikdateien aufspüren

Wie man Aussetzer, gluckern, blubbern oder sogar komplette Abbrüche der Wiedergabe findet

Wer kennt das nicht: Mitten in der schönsten Stelle des Lieblingslieds knackst es auf einmal, oder die Wiedergabe blubbert und gluckert als hätte jemand „Verdauungsprobleme“. Ursache sind Fehler beim Konvertieren in das entsprechende Format (meistens wohl MP3).

Gelegentlich findet man auch Musikdateien, in deren Eigenschaften eine Wiedergabelänge von z.B. 10 Minuten steht. Tatsächlich läuft das Lied jedoch nur 4 Minuten und bricht dann einfach ab. Auch hier ist beim Codieren etwas schief gelaufen.

Hier kann AudioExpert bei der Suche unterstützen:
Die Musikdateien werden auf verdächtige Stellen untersucht; mögliche Problemstellen werden dann noch intensiver über eine Fast-Fourier-Transformation analysiert und dann als „Möglicherweise defekt“ markiert.

Diesen Suchlauf findet man im Menü „Suchen > Musikdateien mit Fehlern suchen„. Der Suchlauf wird derzeit nicht im Hintergrund ausgeführt, daher macht es Sinn, diesen Prozess über Nacht laufen zu lassen. Je nach Rechnerleistung dauert die Analyse eines Titel 1-3 Sekunden; daher kann das Ganze durchaus ein paar Stunden dauern.

Danach markiert AudioExpert die Titel mit möglichen Defekten wie folgt

gelb Potenzielle Gluckser, Blubberer oder Aussetzer

blau Mögliche Probleme mit der Wiedergabe (meist unkritisch)

rot Abbrüche oder Fehler bei der Zeitangabe: Die Angegebene Länge des Titels passt nicht zur tatsächlichen Wiedergabelänge

 

Über das Menü „Ansicht > Zeige nur Titel mit Fehlern“ können alle Titel, bei denen nichts gefunden wurde, ausgeblendet werden.

Im unteren Bereich kann man nun auf den Reiter „Analyseergebnis“ wechseln. Dort werden die gefundenen Stellen detailliert aufgelistet:

Analyseergebnis

Hier haben Sie nun die Möglichkeit, die jeweilige Stelle abzuspielen und sich einen persönlichen Eindruck von der „Schwere“ des Defekts zu machen. AudioExpert spielt hierbei nur den Bereich -1.5 Sekunden bis + 5.5 Sekunde um die angegebene Stelle ab.

Sicherheitshalber kann man über die Schaltfläche „Extern wiedergeben“ auch den Windows-Standard-Player für diesen Titel aufrufen und dort noch einmal genauer hinhören.

Man kann auch das Frequenzspektrum der Datei anzeigen lassen. Dort kann man die Defekte manchmal auch mit bloßem Auge erkennen; hier die Stellen des o.g. Liedes bei 1:22 und 3:15 im Zoom (anklicken für größere Version):

Fehlerstellen
(Die „Ausreisser“, die bis 22kHz hochschnelle, obwohl die Datei ansonsten keine so hohen Frequenzen aufweist, deuten auf einen Defekt hin)

Hat sich AudioExpert geirrt, kann man über die Schaltfläche „Als OK markieren“ diesen Fund aus dem Suchergebnis entfernen.

Hat AudioExpert aber „recht“, so hilft wohl nicht viel: Die Datei muss noch einmal neu von einem hochwertigen Ausgangsmaterial konvertiert werden. Versuche, die vorhandene Datei zu reparieren oder noch einmal zu konvertieren, dürften nicht viel bringen: Da die Informationen bei der Komprimierung verloren gegangen sind, lassen diese sich nicht wiederherstellen.

Screenshots

Hauptprogramm | Das Hauptprogramm stellt Ihre Sammlung hierarchisch sortiert dar. Sie können hier bereits in der Baum- und Listenansicht editieren, Titel, Alben oder Interpreten per Drag und Drop verschieben. Die zahlreichen Unterfunktionen sind im Folgenden grob beschrieben.

Musik importieren (1)

Um mit AudioExpert arbeiten zu können, müssen Sie zunächst Ihre Musiktitel importieren.

Musik importieren (2)

Der Import-Wizard unterstützt Sie hierbei. Sie können zahlreiche Optionen verändern…

Musik importieren (3)

…um schon nach dem Import einen guten Stand Ihrer Sammlung zu haben

Dupletten überprüfen

Alle Titel, die AudioExpert als Dublette erkennt, werden in einem eigenen Dialog zur manuellen Prüfung angezeigt.

Musikerkennung

Auch völlig unvertaggte Dateien können über die Musikerkennung mit den korrekten Tags versehen werden

Codepages konvertieren

Falls Sie Titel besitzen, deren Tags in einer fremden Codepage (z.B. ID3V1) gespeichert wurden, so können Sie diese nach Unicode konvertieren

Ordner Eigenschaften

Für jeden Ordner können Sie festlegen, wie die Titel intern verwaltet werden sollen.

Titel Eigenschaften

Details zu einem einzelnen Titel können Sie in diesem Dialog sehen und bearbeiten

Album Eigenschaften

Details zu einem Album können Sie in diesem Dialog erfassen. Die Zuordnung einer CD-Nummer und ggf. des Jahres ist möglich.

Schnellsuche

Über den Shortcut Strg+F wird die Schnellsuche geöffnet. Hier können Sie Ihre Titel sehr elegant filtern.

Lokale Suche

Eine alternative Recherchemöglichkeit stellt die Suchmaske dar.

MusicBrainz Recherche

Dieselbe Maske wird auch zur Suche bei MusicBrainz verwendet. Hier wird nicht Ihre lokale Sammlung, sondern die umfassende Online-Datenbank von MusicBrainz abgefragt.

MusicBrainz Abgleich

Sie können die Titel Ihrer Alben mit der Referenzdatenbank MusicBrainz abgleichen. So kann z.B. schnell erkannt werden, ob Ihr Album vollständig ist oder ob Titel fehlen

Bibliothek Synchronieren

Sie können Teilmengen Ihrer Sammlung in einer Bibliothek zusammenfassen und z.B. mit einem MP3-Player synchronisieren

Änderungen übernehmen

Nachdem Sie mit Ihren Änderungen zufrieden sind, können Sie diese auf Ihre Dateien anwenden.